Zeiterfassung in KMU: gesetzeskonform und alltagstauglich
Was seit 2023 g gilt, welche Systeme reichen – und wie Verwaltung entlastet wird.
Pflicht – aber nicht kompliziert
Zeiterfassung ist Pflicht, muss aber nicht bürokratisch sein. Für KMU reicht oft ein einheitliches System mit klaren Regeln: Wer erfasst was, wann, wer prüft?
Seit der Rechtsprechung zur Arbeitszeiterfassung steigt der Druck – gleichzeitig wächst die Tool-Auswahl. Entscheidend ist nicht das teuerste System, sondern Akzeptanz im Team.
Praxis
- Ein Tool – nicht Excel plus App plus Papier
- Tägliche oder wöchentliche Pflicht (je nach Modell)
- GF-Review bei Überstunden-Trends
- Verknüpfung mit Lohn, wenn relevant
Homeoffice und mobile Erfassung
Hybrid-Teams brauchen mobile Erfassung oder klare Regeln für manuelle Nachtrag. Sonst entstehen Lücken genau dort, wo niemand hinschaut.
Verwaltung
Backoffice profitiert von Exporten, die direkt in die Lohnvorbereitung passen. Doppelte Erfassung ist der größte Zeitfresser.
Vereinbaren Sie mit dem Steuerberater oder Lohnbüro das Exportformat im Voraus – das spart jeden Monat Rückfragen.
Fazit
Zeiterfassung ist Compliance und Entlastung zugleich: ein Tool, klare Regeln, Anbindung an Lohn – mehr braucht es in den meisten KMU nicht.
Gesetzliche Pflicht
Arbeitszeiten müssen erfasst werden – System einfach halten, Ausnahmen (Dienstreise, Homeoffice) definieren. Export für Prüfungen vorbereiten.
Beiträge der KMU-Praxis-Redaktion basieren auf Praxiserfahrung aus Verwaltung, Finanzen und Backoffice im Mittelstand.
