Freitag, 29. Mai 2026Redaktion
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Datenschutzanfragen und Akten im Backoffice
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Verwaltung4 Min. LesezeitRedaktion KMU Praxis, Compliance

DSGVO-Anfragen im Backoffice: Rollen und Fristen

Wer prüft, wer antwortet, was dokumentiert wird – ohne Chaos bei Auskunft und Löschung.

DSGVOBackofficeProzesse

Eingang kanalisieren

Eine Adresse (z. B. datenschutz@) und ein internes Ticket – nicht verteilt in Vertrieb oder Support. So startet die Frist kontrolliert.

Rollen

  • Backoffice: Eingang protokollieren, Identität plausibel prüfen
  • IT: Systeme und Exporte liefern
  • GF/Recht: Löschkonflikte mit Aufbewahrung klären
  • Antwort einheitlich versenden und archivieren

Frist

In der Regel einen Monat – Verlängerung nur begründet und mitteilen. Keine Standardfloskel „wir melden uns“ ohne Datum.

Eine DSGVO-Anfrage ist kein Support-Ticket mit niedriger Priorität.

KMU Praxis

Fazit

Prozess vor dem ersten Fall definieren – dann wirkt das Unternehmen professionell statt überfordert.

Löschung vs. Aufbewahrung

Handels- und Steuerrecht verlangen oft Aufbewahrung von Rechnungen – eine Löschungsanfrage muss gegen gesetzliche Pflichten geprüft werden. Dokumentieren Sie die Ablehnung mit Rechtsgrundlage.

Frist 30 Tage

Antwortfrist beginnt mit vollständiger Identifikation – nicht schon bei unleserlicher Anfrage. Rückfragen sind erlaubt, verlängern die Frist nur unter Bedingungen.

Autor
Redaktion KMU Praxis
Compliance

Beiträge der KMU-Praxis-Redaktion basieren auf Praxiserfahrung aus Verwaltung, Finanzen und Backoffice im Mittelstand.